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27.03.2017 Cham Paper Group: Steigert Umsatz in 2016

Die Cham Paper Group blickt auf ein überwiegend erfreuliches Geschäftsjahr 2016 zurück. Nach der langen und anspruchsvollen Phase der Transformation des Papierbereichs ist die Gruppe zum Wachstum zurückgekehrt und erreichte dabei erstmals das untere Ende des anvisierten EBIT-Margenkorridors. Der Geschäftsbereich Papier profitierte in einem leicht schwächeren Marktumfeld von Effizienzsteigerungen in der Produktion und sich normalisierenden Rohstoffpreisen. Im Zentrum des Geschäftsbereichs Immobilien stand die klare Zustimmung der Chamer Stimmbürger zur Entwicklung des Papieri-Areals. Damit wurde die gut vierjährige Planungsphase erfolgreich abgeschlossen und der Weg für die Realisierung des neuen Quartiers in Cham geebnet.

Die Cham Paper Group erwirtschaftete 2016 einen um 2.1% höheren Umsatz von CHF 198.4 Mio. (Vorjahr: CHF 194.3 Mio.) und wuchs damit erstmals seit fünf Jahren wieder. Noch erfreulicher sind die Zunahme des Bruttogewinns um 46% von CHF 18.1 Mio. auf CHF 26.3 Mio. und der deutlich höhere Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 10.5 Mio. (Vorjahr: CHF 2.4 Mio.). Der Konzerngewinn belief sich auf CHF 8.6 Mio. (Vorjahr: CHF 0.5 Mio.).

Geschäftsbereich Papier mit deutlich verbessertem Ergebnis
Nach dem in mehrfacher Hinsicht anspruchsvollen Vorjahr präsentierte sich das Geschäftsjahr 2016 trotz eines leicht schwächeren Marktumfeldes um einiges freundlicher. Die nach dem Abschluss des langjährigen Transformationsprozesses stabilisierten Betriebsabläufe sowie sich normalisierende Rohstoffpreise ermöglichten einen leichten Umsatzanstieg auf CHF 196.9 Mio. (Vorjahr: CHF 193.4 Mio.) und ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 9.9 Mio. (Vorjahr: CHF 0.7 Mio., vor Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen). Das entspricht einer Umsatzrendite von 5.1% und liegt damit im anvisierten EBIT-Margenkorridor von 5-12%.

Dank den Effizienzsteigerungen infolge der Konzentration der Produktion in Italien und erneut gesunkenen Fixkosten sind die Werke heute gut aufgestellt. Gleichzeitig werden die ersten Resultate der Prozessoptimierungen auf den umfassend modernisierten Produktionsanlagen sichtbar und stimmen für die zukünftige Entwicklung des Papiergeschäfts zuversichtlich. Innovation und Effizienzsteigerungen werden die Wettbewerbsfähigkeit der Cham Paper Group-Lösungen auch 2017 weiter stärken.

Geschäftsbereich Immobilien auf Kurs
Die Bebauungsplanung für die Entwicklung des Papieri-Areals wurde abgeschlossen. Nach der Vorprüfung durch die kantonalen Ämter wurden die Planungsdossiers im Frühling öffentlich aufgelegt. Am 25. September 2016 nahmen die Stimmbürger der Gemeinde Cham den Bebauungsplan und die damit verbundene Teiländerung der Bauordnung sowie des Zonenplans an. Damit ging eine gut vierjährige Planungsphase zu Ende, an der die Chamer Behörden und Bürger aktiv mitgewirkt haben.

Im Oktober zog mit der Firma Specialized der erste gewerbliche Dauermieter in das renovierte ehemalige Werkstattgebäude ein und sorgt mit den über 70 weiteren Mietern, die das Areal zwischennutzen, für einen stetig steigenden Mietertrag. Dementsprechend erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsbereichs Immobilien im Berichtsjahr um 64% auf CHF 2.3 Mio. (Vorjahr: 0.8 Mio.). Darin enthalten ist auch der Verkauf eines kleineren Bestandsgebäudes für gut CHF 0.5 Mio. Der im Berichtsjahr erzielte Betriebsgewinn (EBIT) beträgt TCHF 769 (Vorjahr: TCHF 244).

Unvermindert starke Bilanz
Die Cham Paper Group verfügt weiterhin über eine starke Bilanz. Nach der Konzentration der Produktion in Italien konnten die Lagerbestände um 20% reduziert und damit die Bilanz verkürzt werden. Im Zuge der Investitionen in den Umbau des Werkstattgebäudes in Cham erhöhte sich der Wert der Sachanlagen um knapp 4%. Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 55.4% (Ende 2015: 50.6%) und die Gruppe verfügt über liquide Mittel in der Höhe von CHF 42 Mio. Das Areal in Cham wird derzeit noch zu Anschaffungswerten bewertet.

Erhöhung der Dividende
Das gute Geschäftsergebnis erlaubt es der Cham Paper Group, eine höhere Ausschüttung an ihre Aktionäre zu beantragen. Die Dividende soll von 3.00 Franken (2015) auf 4.00 Franken pro Aktie erhöht werden. Die Auszahlung ist erneut in Form einer für Privatanleger steuerfreien Ausschüttung aus den Kapitalreserven vorgesehen. Zudem wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Wiederwahl aller Mitglieder des Verwaltungsrates beantragen.

Positiver Ausblick in allen Bereichen
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sehen die künftige Entwicklung der Gruppe positiv. Der Geschäftsbereich Papier wird in den nächsten Jahren weiteres Wachstum realisieren können. Dank der möglichen Effizienz- und Produktivitätssteigerungen sollte sich die Profitabilität nachhaltig im kommunizierten Zielkorridor von 5-12% EBIT-Marge etablieren können. Der Geschäftsbereich Immobilien bereitet 2017 die Realisierung der ersten Bauetappe vor, die ab 2020 für deutlich steigende Mieteinnahmen sorgen wird.

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