Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen

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18.05.2018 Mayr-Melnhof Gruppe: Umsatz und Ergebnis steigen

• Umsatz und Ergebnis steigen
• Hohe Auslastung in beiden Divisionen
• Deutliche Ergebnisverbesserung bei MM Karton
• Marge von MM Packaging unter Kostendruck

Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte im ersten Quartal 2018 das anhaltend positive Momentum auf den europäischen Hauptmärkten nutzen. Beide Divisionen waren weiterhin gut ausgelastet. Das steigende betriebliche Ergebnis des Konzerns schloss an das gute Niveau im dritten und vierten Quartal des Vorjahres an und lag damit deutlich über dem Vergleichswert 2017. Dieser war durch einen starken Anstieg der Altpapierpreise belastet.

Die Kartondivision profitierte insbesondere von Preiserhöhungen. Gestiegene Materialkosten, vor allem für Karton und Verpackung, aber auch Transportkosten drücken das Ergebnisniveau der Packagingdivision. Entsprechend ist hier die Kostenweitergabe über höhere Verkaufspreise nun erste Priorität.

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns stiegen auf 592,1 Mio. EUR und lagen damit um 1,3 % über dem Vergleichswert des Vorjahres (Q1 2017: 584,5 Mio. EUR). Die leichte Zunahme resultiert aus beiden Divisionen.

Das betriebliche Ergebnis lag mit 57,1 Mio. EUR um 12,8 % bzw. 6,5 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (Q1 2017: 50,6 Mio. EUR). Einem Anstieg in der Kartondivision stand ein Rückgang in der Packagingdivision gegenüber. Die Operating Margin des Konzerns erreichte 9,6 % nach 8,7 % in den ersten drei Monaten 2017.

Die Finanzerträge beliefen sich auf 0,3 Mio. EUR (Q1 2017: 0,8 Mio. EUR), die Finanzaufwendungen auf -1,5 Mio. EUR (Q1 2017: -1,4 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Steuern stieg um 13,0 % auf 55,6 Mio. EUR (Q1 2017: 49,2 Mio. EUR). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen 13,9 Mio. EUR (Q1 2017: 12,3 Mio. EUR), woraus sich ein effektiver Konzernsteuersatz von 25,0 % (Q1 2017: 25,0 %) errechnet.

Der Periodenüberschuss erhöhte sich somit um 13,0 % auf 41,7 Mio. EUR (Q1 2017: 36,9 Mio. EUR).

Ausblick
Die europäischen Hauptmärkte zeigen für beide Divisionen weiterhin eine stabile Auslastung, aber keine neuen Impulse. Die Nachhaltigkeit bleibt aber schwer einzuschätzen.

Trotz guter Nachfrage ist die Wettbewerbssituation auf den Märkten von anhaltender Intensität geprägt. Aufgrund nachfragebedingter Preissteigerungen bei vielen Inputfaktoren steht für uns eine konsequente Preispolitik weiterhin im Fokus. Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz durch Spezialisierung und Rationalisierung werden fortgeführt. Die Ergebnisqualität des Konzerns soll dadurch auf gutem Niveau behauptet werden, mit dem Anspruch auch bei den Zwischenergebnissen zum ersten Halbjahr 2018 über dem Vorjahr abzuschließen.

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