Verpackungslexikon

Barrierefolien

Barrierefolien werden überwiegend für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Die Barrierefolien sind Verbundfolien mit Sperrschichteigenschaften. Deshalb werden Verbundfolien mit Barriere oftmals als Sperrschichtfolien bezeichnet. Es handelt sich um eine Barriere welche die Sauerstoffdurchlässigkeit einschränken soll. Wasserdampfdurchlässigkeit wird in der Regel bereits durch Polyethylen/Siegelschicht gehemmt. Durch die zwischenzeitlich verstärkt im Einsatz befindlichen Schutzgaspackungen (MAP) für Lebensmittelverpackung werden auch Barrierefolien eingesetzt. Die Barriere dient dann dazu, den Austritt von Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2) zu vermindern.

Barrierefolien werden für Lebensmittel eingesetzt um die Haltbarkeit (MHD) der Produkte zu verlängern. Es wird unterschieden zwischen Hochbarrierefolien bzw. Hochbarriereschichten und mittlerer Barriere. Als Hochbarriere wird üblicherweise EVOH (Ethylenvinylalkohol) eingesetzt. Auch andere Hochbarrieretypen wie Siox (Ceramis) oder Alox können als Hochbarrierefolie bezeichnet werden. Barriere in der Folie kann für die Oberfolie als auch für die Unterfolie eingesetzt werden. Dies gilt für Hartfolie wie auch für Weich- und Verbundfolien. Viele Weichfolien wie z.B. PA/PE haben eine sehr große Eigenbarriere, so dass keine weitere Hochbarriereschicht wie EVOH benötigt wird, wenngleich für bestimmte Anwendungen solche Folienverpackungen zum Einsatz kommen. Weitere Barrierefolien sind PETX (PVDC), OPPX, PETXP, PAX, (PA-EVOH-PA) und mit Einschränkung OPA. Teilweise sind noch weitere Folientypen als Barrierefolien im Einsatz, wobei der Großteil durch die aufgeführten Typen abgedeckt wird.

Die Barriereschichten werden entweder extrudiert, lackiert oder bedampft. Die Folien sind jedoch immer in Verbindung mit anderen Folienschichten – z.B. EVOH mit PE oder SIOX mit PET etc. Wann welche Barrierefolie zum Einsatz kommen soll oder gar muss, ist von Faktoren abhängig wie: Bedruckbarkeit, Verarbeitungsbedingungen, zu verpackendes Produkt, Siegelschicht, gewünschte Folienstärke, Einsatz als Schlauchbeutelfolie, Schalensiegelfolie oder Oberfolie für Tiefziehautomaten. Ohne Barrierefolien wären die Lebensmittel nicht so lange haltbar, wie es der Verbraucher gewöhnt ist.

Quelle: VERPACKUNGSLEXIKON - Nabenhauer Consulting GmbH, CH-9323 Steinach, Tel. +41 (0) 8 44 - 00 01 55

 

 

 

 

 

 

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