Verpackungslexikon

Verpackung

Eine Verpackung bezeichnet im Allgemeinen die HĂŒlle bzw. (die partielle oder vollstĂ€ndige) UmhĂŒllung eines Objektes insbesondere zu dessen Schutz oder zur besseren Handhabung. Zugleich bezeichnet der Begriff auch den Vorgang des Verpackens bzw. das Verpacktwerdens.

Im Kontext von Handel und Produktion wird der Begriff auf die Verpackung von Produkten bezogen: Hier ist eine Verpackung (in der Kaufmannssprache auch Emballage genannt) die gezielt angebrachte, wieder möglichst ohne grĂ¶ĂŸeren Aufwand lösbare UmhĂŒllung eines Produktes. Die UmhĂŒllung kann partiell oder vollstĂ€ndig erfolgen. Es wird unterschieden zwischen der direkten Verpackung eines Produkts, der PrimĂ€rverpackung, und der Umverpackung oder Sammelpackung, die auch unter dem Begriff SekundĂ€rverpackung gefĂŒhrt wird.

Der zu verpackende Gegenstand wird Packgut genannt, das fertig verpackte Produkt ist das PackstĂŒck. Mehrere PackstĂŒcke des gleichen Packgutes bilden eine Sammelpackung. Der Begriff Packung kann sowohl synonym fĂŒr Verpackung als auch fĂŒr die Gesamtheit aus Packgut mit Verpackung stehen. Als Wirtschaftszweig spricht man heute allgemeiner auch von Packaging, von den Materialwissenschaften ĂŒber die Produktion bis zur Transportlogistik.

Bestimmte Produkte wie SchĂŒttgĂŒter, FlĂŒssigkeiten oder Gase werden in jeweils fĂŒr sie geeigneten BehĂ€ltern verpackt (Tuben, Eimer, Flaschen, Kisten oder Dosen). Diese Produkte werden durch die Verpackung zu StĂŒckgĂŒtern.

Viele Produkte, insbesondere Lebensmittel, können ohne eine geeignete Verpackung nicht gelagert, verteilt oder verkauft werden. Eine Verpackung bildet dabei unter anderem aus einer oder mehreren Produkteinheiten eine logistische Einheit (engl. Unit Load, siehe Glossar der Logistik) und unterstĂŒtzt damit die jeweiligen Ablaufprozesse in Logistik und Handel.

Verpackungen und Verpackungssysteme gibt es als Mehrweg- und als Einwegversionen. Einwegverpackungen sind nur fĂŒr den einmaligen Gebrauch hergestellt. Mehrwegverpackungen werden mehrfach benutzt, d. h. nach dem Transport / Verkauf / Gebrauch entleert und wieder neu befĂŒllt. Eine Gruppe von Mehrwegsystemen sind Pfandsysteme.


Arten von Verpackung

Geschenkverpackung
Eine Geschenkverpackung wertet einen Gegenstand optisch auf, um dem EmpfĂ€nger eines Geschenkes die durch den Schenkenden entgegengebrachte WertschĂ€tzung auszudrĂŒcken. Bei Geschenkverpackungen kommen zumeist zusĂ€tzliche Verzierungen zum Einsatz. Die verwendeten Formen und Farben richten sich nach dem Anlass. Ein wichtiges Moment ist bei Geschenkverpackungen zusĂ€tzlich hĂ€ufig das bewusste VerhĂŒllen des Geschenks, so dass der geschenkte Gegenstand noch im Verborgenen bleibt und so das Auspacken auch eine Überraschung mit sich bringt.

Verkaufsverpackung
Eine Verkaufsverpackung unterstĂŒtzt die Haltbarkeit einer Ware und dient ihrem Schutz auf dem Weg vom Handel bis zum Endverbraucher. DarĂŒber hinaus kann eine Verpackung durch ihre rĂ€umliche oder farbliche Gestaltung und als TrĂ€gerin informierender Aufschriften und Bilder zusĂ€tzliche Dienste leisten.

Serviceverpackung
Serviceverpackungen sind eine besondere Form der Verkaufsverpackung. Serviceverpackungen werden erst beim Verkaufsvorgang an den Endkunden/Endverbraucher in der Verkaufsstelle der Ware hinzugefĂŒgt, um die Übergabe der Waren zu ermöglichen oder zu unterstĂŒtzen. Beispiele sind Tragetaschen aus Papier oder Kunststoff (PlastiktĂŒten).

Umverpackung
Die Umverpackung (Umkarton) umschließt die Verkaufsverpackung als zweite Schicht mit zusĂ€tzlicher Schutzfunktionen.

Retail-Verpackung
Als Retail-Verpackung bezeichnet man eine Umverpackung, welche fĂŒr den Einzelverkauf im Handel vorgesehen ist (Einzelhandelsversion). Retail-Verpackungen besitzen neben ihrer Schutzfunktion weitere Funktionen wie beispielsweise die Zur-VerfĂŒgung-Stellung einer FlĂ€che fĂŒr Informationen oder Werbebotschaften.

Transportverpackung
Transportverpackungen dienen ausschließlich dem Transport der Ware z. B. Transportpaletten, Stretchfolien und UmreifungsbĂ€nder.

Bulk
In einer Bulk- oder Original Equipment Manufacturer (OEM)-Verpackung (engl., zu Deutsch ErstausrĂŒster-Verpackung) ist in der Regel ein einzelner Artikel als Teil einer grĂ¶ĂŸeren Verpackungseinheit ohne eine separate Umverpackung enthalten. Dabei handelt es sich um eine En-gros-Verpackung eines Herstellers von fertigen Komponenten oder Produkten, welche in dessen eigenen Fabriken produziert wurden, aber nicht von ihm selbst einzeln in den Handel gebracht werden, sondern in grĂ¶ĂŸeren Sammeleinheiten ĂŒber Großhandelsstationen verteilt werden,


Funktionen von Verpackung

Schutz
Eine Verpackung soll vornehmlich die Ware selbst vor UmwelteinflĂŒssen, BeschĂ€digung, Verunreinigung und (Mengen-)Verlust schĂŒtzen. Daneben schĂŒtzt sie auch die das Material handhabenden Menschen vor Verletzungen, z. B. bei scharfkantigen, spitzen oder giftigen GegenstĂ€nden. Weiterhin werden das Transportmittel, die Umwelt und die anderen Waren vor BeschĂ€digungen etwa durch auslaufende FlĂŒssigkeiten geschĂŒtzt. Ein weiterer Aspekt ist die Konservierung von Lebensmitteln, zum Beispiel durch luftdichte oder -leere Verpackungen. Der Einsatz aseptischer AbfĂŒlltechniken, sterilen BefĂŒllens, von Schutzgas- oder Vakuumverpackungen sind gĂ€ngige Methoden.

Durch entsprechende Gestaltung der Verpackung (VerschlĂŒsse, Versiegelung, Fertigpackungen) kann auch ein grĂ¶ĂŸerer Schutz vor Manipulationen und DiebstĂ€hlen erreicht werden.

Verbergen und Überraschungseffekt
Gerade bei Geschenkverpackungen ist das bewusste VerhĂŒllen des Geschenks eine wichtige Funktion, so dass der geschenkte Gegenstand noch im Verborgenen bleibt und so das Auspacken auch eine Überraschung mit sich bringt.


Funktionen beim Verkauf und bei der Nutzung durch den Endverbraucher

Dosierung bzw. Entnahme
Reinigungsmittel zur besseren Handhabbarkeit (Handling) mit einem Handgriff versehen. Kunststoffgebinde als Flasche ausgeformt und Deckel zur angemessenen Abmessung der FlĂŒssigkeit benutzbar
Viele PackgĂŒter werden mittels ihrer Verpackung fĂŒr die beabsichtigte Endanwendung dosiert. Die Verpackung enthĂ€lt oder ist selbst ein Hilfsmittel zum entsprechenden Dosieren (Deckel von Putzmittelflaschen; kleine MessbehĂ€lter in Waschmittelpulver-Kartons). Auch werden Lebensmittel hĂ€ufig direkt aus einer Verpackung entnommen und konsumiert (Bierflasche, Schokoladenriegel, Eis).

Kommunikation
Die Entscheidung fĂŒr eine bestimmte Verpackung dient heutzutage mehr denn je der möglichst schnellen und einfachen, erinnerbaren, nachhaltigen Identifikation eines Produktes auf dem Markt. Sie muss die sogenannte Persönlichkeit des Produktes und der betroffenen Marke vermitteln und dient vor allem auch der Abgrenzung zu Konkurrenzprodukten. Die Vermittlung eines Zusatznutzens (engl. Unique Selling Proposition) ist eine weitere wichtige Kommunikationsfunktion der Produktverpackung.

Information
Die Verpackung kennzeichnet das Produkt nach Art, Menge, Gewicht und Preis, informiert ĂŒber Gefahrguthinweise, Verfallsdaten bzw. Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) und Verwendungszweck, und ist zudem TrĂ€ger von kodierten Daten (Barcodes). Beispielsweise ermöglicht der Aufdruck der European Article Number (EAN-Code) (engl., dt. EuropĂ€ische Artikel-Nummer) ein rasches Einlesen an einer Scannerkasse.

Werbung
Durch die Verkaufsverpackung kann der KĂ€ufer ein Produkt erkennen, sei es am Namen, am verwendeten Firmenlogo oder an Farbe oder Form der Verpackung. Eine ansprechende Verkaufsverpackung kann den Verkauf und damit den Absatz eines Produktes fördern, steigert also den Erlös und bei einer entsprechend positiv ausgefĂŒhrten Kalkulation auch den Gewinn des entsprechenden VerkĂ€ufers. DarĂŒber hinaus kann sie neue Kunden gewinnen, was wiederum die erzielten Erlöse und damit unter UmstĂ€nden auch wieder den Gewinn steigern kann. Eine Verkaufsverpackung vermittelt in der Regel den ersten und damit kaufentscheidenden Eindruck.

TĂ€uschung: Mogelverpackung
Einen Sonderfall der Kombination von Produkt und Verpackung stellt die sogenannte Mogelpackung dar: hier wird durch die Aufmachung der Verpackung ein anderer, besserer oder grĂ¶ĂŸerer Nutzen des verpackten Produktes vorgetĂ€uscht, als dieses in Wirklichkeit hergibt. Mogelverpackungen sind in Deutschland und vielen anderen LĂ€ndern gesetzlich verboten (Verbraucherschutz).

Rationalisierung
Moderne Selbstbedienungssysteme konnten erst durch den Einsatz neuartiger Verpackungsmethoden als Hilfsmittel zur Rationalisierung des Verkaufsvorganges ihren Aufschwung und nun vorherrschende Stellung erzielen. So entfĂ€llt etwa an einer Fleischtheke das Wiegen und Abpacken der gewĂŒnschten Waren, wenn diese zuvor bereits an einem anderen Ort oder bei anderer Gelegenheit verpackt, gewogen und ausgezeichnet wurden und danach zur Selbstbedienung ausgelegt werden.

Schmuck, Sonderedition
GoldmĂŒnze in Schmuck- und zusĂ€tzlich fĂŒr eine mögliche PrĂ€sentation geeigneter Verpackung (aufklappbare Kunststoffbox) mit Um-/Schutz- und Transportverpackung (Karton und Briefumschlag)
Eine Schmuckverpackung kann die Verkaufszahl des verpackten Produktes steigern durch eine attraktive und unter UmstĂ€nden jeweils nur fĂŒr eine bestimmte Zeit oder in begrenzter StĂŒckzahl/Auflage hergestellte und erhĂ€ltliche Aufmachung (Sonderedition).


Funktionen von Verpackungen in der Logistik

Lagerung
Jede Ware wird vom Zeitpunkt der Herstellung bis zu dem Zeitpunkt des Ge- oder Verbrauches in der Regel mehrmals ein- oder umgelagert. So ist eine Lagerung beim Hersteller, Importeur, im Groß- und Einzelhandel, beim Spediteur oder Lagerhalter sowie beim Verbraucher möglich. Mithilfe einer geeigneten Verpackung lĂ€sst sich so eine Ware oder ein Produkt leichter, sicherer und schneller lagern.

Transport
WĂ€hrend des Transportes soll die Transportverpackung verhindern, dass eine Ware ĂŒbermĂ€ĂŸigen mechanischen Beanspruchungen (Vibrationen, StĂ¶ĂŸe) ausgesetzt ist. Dies kann durch einen mehrfachen Schutz (Karton, Transportpalette) erfolgen. Genormte Verpackungen fĂŒhren zu einem geringeren Raumbedarf auf den Transportmitteln. Die Normung kann sogar so weit gehen, dass die Maße der Packmittel (etwa Paletten oder Gitterboxen) genau auf die Maße der Transportmittel abgestimmt werden, so zu einer optimalen Auslastung des Transportmittels fĂŒhren sowie den Lade- und Entladevorgang beschleunigen. Diese Sachverhalte werden im DPR-Modell abgebildet.

Zusatznutzen

Komfort
Eine einfache Handhabung, die Stapelbarkeit auf Paletten und die Möglichkeit, eine Verpackung im Handel auf einfache Weise und möglichst geringem zusÀtzlichem Aufwand auszustellen, fasst man dabei mit dem Begriff der in der Verpackung enthaltenen Komfortleistung zusammen. Diese Leistung sowie eine unter UmstÀnden zusÀtzlich beinhaltete Informations- und Verkaufsleistung einer Verpackung bezeichnet man auch als Convenience.

Weiterverwendung
Des Öfteren bieten Verkaufsverpackungen einen zusĂ€tzlichen Nutzen in Form ihrer möglichen Weiterverwendung nach dem Verbrauch oder der Entnahme des darin bisher enthaltenen Produktes. Dieser hat zur gekauften Ware selbst oft keinen Bezug. Beispiel ist ein Senfglas mit der Ausformung der Verpackung als Trinkglas. Solche Verpackungen sollen meist als Kaufanreiz fungieren, indem die KĂ€ufer ein bestimmtes Produkt bevorzugen, da sie die weitere Verwendung der Verpackung bereits im Auge haben. Dies kann als sog. „Upcycling“ bezeichnet werden.

Herstellung
Verpackungen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die hĂ€ufigsten sind Glas, Blech, Kunststoff und Karton. Kunststoff können als Formteile oder als Kunststofffolie auftreten. Bei der Herstellung einer festen Kunststoffverpackung gibt es zwei verschiedene Verfahren: das Spritzgießen und das Thermoformen. Kartonverpackungen (Kartonage) entstehen durch das Stanzverfahren.


Komponenten

In der Verpackungstechnik werden zwei Komponenten unterschieden.

Packmittel
Das Packmittel ist der Hauptbestandteil einer Verpackung. Mit ihm wird das Packgut teilweise oder vollstÀndig umschlossen oder zusammengefasst.

Packhilfsmittel
Das Packhilfsmittel dient vor allem dazu, eine Verpackung zu verschließen (etwa mit einem Klebeband) oder auszupolstern (etwa mit Schaumstoff, Papier, Luftpolstertaschen). So besteht etwa die Verpackung des Inhalts einer Flasche aus ihrem Flaschenkörper als Packmittel sowie ihrer Kappe, ausgeformt als Kronenkorken, Korken oder Schraubverschluss als Versiegelung ihrer Öffnung und dem Etikett als Packhilfsmittel.


Packstoffe

Die Materialien, aus denen eine Verpackung gebildet wird, heißen Packstoffe. Typische Verpackungsmaterialien sind Papier, Kunststoff, Holz, Metall (Weißblech, Aluminium) oder Glas. Verpackungen aus Wellpappe werden auch Kartonagen genannt.

Derzeit werden absolut dichte und chlorfreie Verpackungen fĂŒr Lebensmittel und Medikamente aus Graphen erprobt. Dadurch wird die Herstellung von Verpackungen ohne die chlorhaltigen, gesundheitsschĂ€dlichen Polymere ermöglicht, zudem bleibt das Aroma von Lebensmittel in Graphen-Verpackungen komplett erhalten.


Wiederverwertung, Ökologie

Verpackungen belasten durch Herstellung und Entsorgung die Umwelt. Verschiedene Verpackungen wurden deshalb schon hĂ€ufig in einer Ökobilanz untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass es oftmals nicht sinnvoll ist, Verpackungen nur aufgrund ihres Materials zu beurteilen oder zu vergleichen. Vielmehr ist es notwendig, die Verpackung im Zusammenhang mit ihren Funktionen zu untersuchen und in der Ökobilanz auch zu berĂŒcksichtigen, dass unterschiedliche Verpackungen auch einen Einfluss auf Haltbarkeit oder Vertriebsverluste beim Produkt haben können.

Bereits gebrauchte Verpackungen, ganz gleich, ob fĂŒr die einmalige oder die mehrmalige Verwendung bestimmt, gelten in Deutschland grundsĂ€tzlich nicht als MĂŒll, sondern als Wertstoff, dessen Entsorgung, Verwertung und Wiederverwendung in der Verpackungsverordnung geregelt ist.

Einweg
Einwegverpackungen aus privaten Haushalten, die mit dem GrĂŒnen Punkt gekennzeichnet sind, werden im Rahmen des sogenannten Dualen Systems Deutschland einem Wertstoffkreislauf zugefĂŒhrt (stoffliche Verwertung) oder verbrannt (thermische Verwertung).

Mehrweg
Mehrwegverpackungen nehmen im Allgemeinen an einem Leih- und RĂŒckgabeverkehr teil und werden hĂ€ufig gegen Pfand (schweizerisch: Depot) abgegeben. Die bekannteste Mehrwegverpackung ist die Mehrwegflasche. Seit 2003 gilt in Deutschland eine Pfandpflicht auch fĂŒr in Einwegverpackungen angebotene GetrĂ€nke.

Im Transportwesen werden normierte Mehrwegpaletten (z. B. Europoolpaletten) bei einer An- oder Auslieferung ausgetauscht.

Kompostierbar
Eine Alternative zu herkömmlichen, oft nicht mehr weiter verwendbaren und damit nach ihrem Gebrauch zu Abfall werdenden Packstoffen sind Verpackungen aus kompostierbaren Materialien. Sie werden aus biologisch abbaubaren Kunststoffen hergestellt und bestehen teilweise oder komplett aus nachwachsenden Rohstoffen, wie StĂ€rke, Cellulose oder PolymilchsĂ€ure. Diese Kunststoffe eignen sich als Verpackungsmaterialien fĂŒr verschiedene Produkte, zum Beispiel fĂŒr Lebensmittel. Viele dieser Verpackungen aus nachhaltigen Rohstoffen sind im gleichen Umfang wie ihre auf Erdöl basierenden Äquivalente einsetzbar und dementsprechend ofen-, mirkowellen- und kĂŒhlschrankgeeignet.


Verpackungsindustrie

Die Branche ist stark fragmentiert, da die einzelnen Teilbranchen – Papier, Karton, Pappe (Wellpappe), Kunststoff, Metall (Weißblech), BehĂ€lterglas und Holz – sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Die Verpackungsindustrie in Deutschland konnte 1996 bis 2009 ihren Umsatz um rund 40 % steigern. Die BeschĂ€ftigtenzahl sank im gleichen Zeitraum auf 115.685. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz der Branche 29,7 Milliarden Euro, 2014 gab es 1144 Unternehmen mit 135.117 Mitarbeitern.

Papierindustrie
Die Papierverpackungsindustrie erwirtschaftete 2014 etwa 46 % des Gesamtumsatzes der deutschen Verpackungsindustrie.

2012 lagen die globalen Umsatzerlöse der Papierverpackungsindustrie bei 354,2 Milliarden US-Dollar. Zu den grĂ¶ĂŸten der Papierbranche gehörten zu dieser Zeit Kimberly-Clark, NewPage Corporation, International Paper, Svenska Cellulosa und Stora Enso, wobei die Produktpalette der genannten sich in der Regel nicht auf Verpackungen beschrĂ€nkt.

Papier- und Folienhersteller sind im Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. organisiert. Als Netzwerk der Verpackungsindustrie bezeichnet sich das Deutsche Verpackungsinstitut dvi. Eine Gesamtliste aller BranchenverbÀnde findet sich auf der Website des DVI.

Lebensmittelverpackungen
Einer der grĂ¶ĂŸten Industriezweige ist die Lebensmittelindustrie, die wesentlich auf Lebensmittelverpackungen aufbaut. SchĂ€tzungen von Euromonitor International zufolge besitzt diese Industrie einen Wert von 1,6 Billionen US-Dollar.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

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