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22.11.2018 Südpack: Veröffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht

Die Herstellung von technisch anspruchsvollen Folienlösungen für Lebensmittel, medizinische sowie technische Artikel bedeutet für die SÜDPACK Verpackungen GmbH & Co. KG auch immer, Verantwortung zu übernehmen. Das gilt sowohl für die Qualität der verpackten Produkte, als auch die eigenen Mitarbeiter und nicht zuletzt die Umwelt. 2016 zeigte SÜDPACK erstmals in einem Nachhaltigkeitsbericht die wichtigsten Handlungsfelder des Unternehmens auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit auf. Die zweite Auflage des Berichts belegt nun, welche Meilensteine SÜDPACK seitdem erreicht hat – und welche ambitionierten Ziele sich das Unternehmen bis 2020 gesteckt hat.

"Nachhaltigkeit und Kunststoff sind kein Gegensatz!", ist Johannes Remmele, geschäftsführender Gesellschafter bei SÜDPACK, überzeugt: "Als kunststoffverarbeitendes Unternehmen können wir durch die Herstellung von möglichst nachhaltigen Produkten und einen bewussten Umgang mit Ressourcen einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leisten." So schützen Kunststoffverpackungen nicht nur Lebensmittel vor dem frühen Verderben und leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern werden durch die Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen und einen geschlossenen Recyclingkreislauf selbst immer klimafreundlicher.

Der Weg dorthin ist anspruchsvoll. "Wir müssen schon vorhandene Technologien voll ausschöpfen und dort, wo sie unseren hohen Ansprüchen nicht genügen, sie selber weiterentwickeln," erläutert Remmele. Deshalb arbeitet SÜDPACK schon seit längeren am möglichen Einsatz von neuen Kunststoffen – und daran, die bereits existierenden Folien durch das Einsparen von Material immer ressourcenschonender zu gestalten. Der erste Nachhaltigkeitsbericht von 2016 führte erstmals umfassend und detailliert auf, in welchen Bereichen Südpack aktiv ist. Er dient nun auch als Grundlage für die neue Auflage, in der SÜDPACK einen Überblick über erreichte Meilensteine, aktuelle Vorhaben und künftige Ziele gibt. Der Bericht entspricht den GRI Standards, den ersten globalen Standards für Nachhaltigkeitsreporte, und wurde extern geprüft und validiert. Er bezieht sich ausschließlich auf den Standort Ochsenhausen, an dem der weit überwiegende Teil der SÜDPACK-Folien entwickelt und produziert wird.

Fokus auf "Vermeiden", "Vermindern" und "Verwerten"
Wichtige Fortschritte im Vergleich zum letzten Dokumentationszeitraum konnte SÜDPACK vor allem in Hinblick auf Rohstoffverbrauch, Verringerung und Wiederverwertung von Abfallprodukten und Energieverbrauch erzielen. So entwickelt der Technologieführer im Bereich mehrschichtige Folien seit Jahren immer dünnere Lösungen, die weniger Rohstoff brauchen und dennoch gleichbleibend hohe technische Eigenschaften aufweisen. Das hat auch positive Auswirkungen für Logistik und Lagerhaltung: Bei gleichem Gewicht und Volumen passen mehr Laufmeter auf eine Rolle – was nicht nur Energie beim Transport einspart, sondern auch beim Kunden Aufwände beispielsweise für Rollenwechsel reduziert.

Auch in der Produktion hat sich SÜDPACK klar der Verminderung und effektiven Nutzung von Ressourcen verpflichtet. Das gilt zum einen für den Energieverbrauch: Das Unternehmen betreibt gemäß ISO 50001 ein Energiemanagement-System. Energiebeauftragte ermitteln fortwährend, durch welche Verbesserungen Energie eingespart werden kann. So führte eine Regulierung der in der Produktion notwendigen Prozesskälte zu einem deutlich reduzierten Energieverbrauch. Zudem werden Kunststoffabfälle in der Produktion konsequent vermieden und wiederverwendet. Im Verhältnis zur hergestellten Folienmengen sank so der Anteil von in der Produktion anfallenden Kunststoffresten seit 2015 weiter um 10 Prozent, während SÜDPACK gleichzeitig mehr Produktionsabfall dem Recyclingkreislauf zuführen konnte.

Ökonomisch, sozial und ökologisch in die Zukunft
Diesen Kurs des Einsparens und Wiederverwertens wird SÜDPACK auch in den kommenden Jahren konsequent weiterverfolgen: "Seit unserem letzten Nachhaltigkeitsbericht haben wir wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen erreicht", zeigt sich Johannes Remmele zufrieden. "Für uns ist allerdings klar: auf diesen Erfolgen werden wir uns nicht ausruhen. Um unserem Anspruch als ökonomischen, sozialen und ökologischen Technologieführer gerecht zu werden, müssen wir nicht nur unsere Produkte, sondern auch uns als Unternehmen weiterentwickeln."

Neben der Forschung an nachhaltigen Folien, etwa aus Monomaterialien oder Bio-Kunststoffen, spielt deshalb die Einbindung und Förderung der eigenen Mitarbeiter eine wichtige Rolle. "Unsere Ziele können wir nur mit der Unterstützung motivierter, top ausgebildeter Mitarbeiter erreichen, die sich mit unserem Unternehmen und unseren Produkten identifizieren", erläutert Remmele. Dementsprechend ist die Mitarbeiterförderung unter dem Schlagwort ‚sozial‘ eines der Hauptthemen im Nachhaltigkeitsbericht – und für die Entwicklung SÜDPACKS in den kommenden Jahren.

Um ökonomisch weiter erfolgreich zu sein, konzentriert sich SÜDPACK darauf, Alleinstellungsmerkmale wie die hohe Qualität der hergestellten Folienlösungen und den umfassenden Service wie Druck- und Veredlungsoptionen zu bewahren und weiter auszubauen – auch um den Hauptstandort SÜDPACKS in Deutschland zu sichern. "Durch die Balance zwischen Qualität, Nachhaltigkeit und sozialem Fokus ist SÜDPACK bestens für die nächsten Jahre gerüstet", ist Johannes Remmele überzeugt.

Südpack in Kürze
Die SÜDPACK Verpackungsgruppe hat ihren Stammsitz im baden-württembergischen Ochsenhausen. Das Familienunternehmen, das im Jahr 1964 von Alfred Remmele gegründet wurde, verfügt über insgesamt 35 Vertriebsniederlassungen und Standorte, mit Produktionen in Deutschland, Frankreich, Polen und der Schweiz. Schwerpunkte des Unternehmens sind Deckelfolien, Hart- und Weichfolien, sowie Beutel. Bedruckt wird im Flexodruck-, im Tiefdruck-, sowie im Digitaldruckverfahren. SÜDPACK Medica, ein Tochterunternehmen der SÜDPACK Verpackungen GmbH & Co. KG, produziert unter Reinraumbedingungen Sterilgutverpackungen für die Medizinbranche. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 1.300 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von mehr als 367 Millionen Euro.

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