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28.10.2020 SIG: Breite geografische Präsenz unterstützt Wachstum

- Kernumsatzwachstum bei konstanten Wechselkursen von 4,5% erzielt
- Neue Kunden treiben Wachstum in Region Americas; anhaltendes Wachstum in Region EMEA
- Bereinigte EBITDA-Marge gesteigert auf 30,2% (Q3 2019: 27,7%): starke operative Leistung macht negativen Währungseinfluss mehr als wett
-Bereinigter Nettogewinn erhöht auf EUR 77,4 Millionen (Q3 2019: EUR 53,8 Millionen)
- Hoher freier Cashflow generiert
- Erwartungen für das Geschäftsjahr bestätigt

Im dritten Quartal wurde das Wachstum des Kernumsatzes bei SIG von den Regionen EMEA und Americas getragen. In Europa wurden im Juli und im August die im zweiten Quartal aufgebauten hohen Lagerbestände über die gesamte Lieferkette hinweg etwas abgebaut, was sich bei SIG teilweise auf die Bestellungen auswirkte. Im September stieg jedoch die Nachfrage nach Kartons, da die Kunden weiterhin auf einem relativ hohen Niveau produzierten und ihre Vorräte ergänzten.

Im asiatisch-pazifischen Raum gab es Anzeichen einer Verbesserung in China, während Südostasien in einigen Gebieten weiterhin von pandemiebedingten Restriktionen und von den dämpfenden Auswirkungen der COVID-19-Krise auf den Konsum unterwegs betroffen war.

Die Region Americas war in der Berichtsperiode der stärkste Wachstumsmotor. Sowohl in Brasilien als auch in Mexiko war ein Anstieg des Verbrauchs zu Hause zu verzeichnen. Darüber hinaus trug in Brasilien das Hochfahren von bei neuen Kunden platzierten Füllanlagen wesentlich zum Wachstum bei. Allerdings wurde das ausgewiesene Umsatzwachstum der Region durch die Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro beeinträchtigt.

EBITDA und bereinigtes EBITDA
Das bereinigte EBITDA stieg im dritten Quartal 2020 trotz eines negativen Einflusses durch die Abwertung wichtiger Währungen gegenüber dem Euro gegenüber der Vorjahresperiode von EUR 123,8 Millionen auf EUR 133,6 Millionen. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 27,7% auf 30,2%, was das Umsatzwachstum, Effizienzsteigerungen in der Produktion und die niedrigeren Rohstoffkosten widerspiegelt. Darüber hinaus lagen die Vertriebs- und Verwaltungskosten unter dem Niveau des Vorjahres.

Infolge der starken Leistung im dritten Quartal lag die bereinigte EBITDA-Marge für die ersten neun Monate mit 26,8% leicht höher als im Vorjahr (26,4%).

Das EBITDA betrug EUR 137,1 Millionen, verglichen mit EUR 119,6 Millionen im dritten Quartal 2019. Der Anstieg ist auf die oben beschriebenen Faktoren zurückzuführen.

Nettoergebnis und bereinigtes Nettoergebnis
Der bereinigte Nettogewinn für die ersten neun Monate erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 134,3 Millionen Euro auf EUR 157,0 Millionen. Neben der starken operativen Leistung profitierte SIG beim bereinigten Nettogewinn von einem niedrigeren bereinigten effektiven Steuersatz von 24,1% (9M 2019: 28,3%).

Der Nettogewinn belief sich auf 56,2 Millionen Euro, verglichen mit EUR 51,7 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der Anstieg fiel aufgrund nicht liquiditätswirksamer Finanzierungskosten und nicht realisierter Währungseffekte bei konzerninternen Darlehen geringer aus als beim bereinigten Nettogewinn.

Ausblick auf Gesamtjahr
Nach den starken Leistungen in der Region Americas und in Europa in den ersten neun Monaten bleibt das Unternehmen hinsichtlich der Aussichten für das vierte Quartal vorsichtig. Die Jahresendumsätze werden wahrscheinlich verhaltener ausfallen als üblich und in Europa erzielte SIG im Schlussquartal 2019 ein ausserordentlich gutes Ergebnis. Insgesamt rechnet SIG für das vierte Quartal bei konstanten Wechselkursen mit einem Umsatz in Höhe der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nach wie vor ein währungsbereinigtes Kernumsatzwachstum im Bereich von 4-6%.

Auch die Erwartung einer bereinigten EBITDA-Marge für 2020 am unteren Ende der Spanne von 27-28% wird bestätigt, vorbehaltlich einer weiteren wesentlichen Verschlechterung der Währungssituation. Das Unternehmen geht zudem davon aus, dass es einen substanziellen freien Cashflow generieren wird.

Weitere Lockdowns und andere Massnahmen zur Eindämmung von COVID-19 bleiben eine Quelle der Unsicherheit.

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